Tausendsassa Keramik.

Keramik wird bei hohen Temperaturen (bis 1200 C°) gebrannt. Diese Platten besitzen eine hohe Festigkeit und sind geeignet für Wandverkleidungen und Bodenbeläge.

Keramikbeläge lassen sich grundsätzlich in drei verschiedene Gruppen unterteilen.

Steingutplatten:
Steingutplatten haben einen porösen Scherben und nehmen dadurch viel Wasser auf. Aufgrund dieser Eigenschaft werden sie immer glasiert. Steingutplatten werden ausschliesslich für Wandbeläge verwendet. Sie sind sehr dekorativ. Steingutplatten sind nicht frostbeständig und eignen sich deshalb nicht für den Aussenbereich.

Steinzeugplatten:
Gegenüber den Steingutplatten verfügen die Steinzeugplatten über eine niedrige Wasseraufnahmefähigkeit. Sie sind in ihrer Struktur dicht und die Poren geschlossen. Steinzeugplatten gibt es sowohl in glasierter als auch in unglasierter Ausführung. Sie werden im Innen- und Aussenbereich vor allem als Boden- und Wandbeläge eingesetzt.

Feinsteinzeugplatten:
Feinsteinzeugplatten zeichnen sich durch die homogenen und hochwertigen Rohmaterialien aus. In ihrer Struktur sind sie dichter als die Steinzeugplatten. Die Wasseraufnahmefähigkeit ist deshalb sehr gering (unter 0,5%). Feinsteinzeugplatten werden glasiert, unglasiert und poliert angeboten. Sie bestechen durch ihre hohe Verschleissfestigkeit und Vielfalt. Selbstverständlich sind Sie frostbeständig und werden deshalb auch im Aussenbereich verwendet.

Mosaike:
Als Mosaike werden im herkömmlichen Sinne die handgeschlagenen und gesetzten Fliesenbilder bezeichnet. Heute gelten auch Keramikplatten, die kleiner als 10 x 10 cm sind, als Mosaike. Sie werden glasiert, unglasiert oder in Glas hergestellt. Durch ihr kleines Format sind sie nicht nur ästhetisch schön, sondern machen den Belag trittsicher, was vor allem im begehbaren Duschbereich von Vorteil ist. Zudem eignen sie sich besonders für gewölbte Oberflächen oder auch als eingestreute Dekoreinlagen.

Gerne beraten wir Sie ausführlich bei der Auswahl Ihrer Plattenbeläge.